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"Gut Heil!" Der Turnverein Waldshut 1849 e.V.

Am 16. März 1849 ruft "ein Turner", hinter dem sich der o.g. Geometergehilfe Klein verbirgt, im Waldshuter "Intelligenz-Blatt" zur Gründung eines Turnvereins auf und lädt zu einem Treffen um 7 Uhr abends in den Saal des Badwirts Haitz ein. Mit dieser Vereinsgründung, für die ebenfalls politische Motive den Ausschlag gaben, sollte Klein mehr Erfolg haben. Schon zwei Wochen später kann der "einstweilige Turn wart" Klein die erste Hauptversammlung im Rheinhof abhalten.

Im weiteren Verlauf des Jahre 1849

machen dann die "Turner", unter denen sich vor allem jüngere Bewohner von Waldshut befanden, durch mißtönige Gesangseinlagen auf sich aufmerksam: Klein hatte nämlich seine "Turnerbuben" dazu angestiftet, die Nachtruhe seiner politischen Gegner durch "Katzenmusik" zu stören.

Erst im Jahre 1863

findet sich ein weiterer Hinweis: Im Alb-Boten vom 28. Juli wird zu einer Versammlung "zur Beratung der Satzungen" eingeladen. Ein weiterer Anlauf erfolgte 1869, und 1878 wurde wiederum eine Neugründung vorgenommen, der aber ebenfalls wenig Erfolg beschieden war.

So geht erst eine weitere Wiedergründung im Jahre 1882 in die ehemalige Turnhalle (hinter dem Kornhaus). Kurz vor dem Abbruch 1979 die endgültige Namengebung "TV Waldshut 1882 e.V." ein.

Wer hätte damals gedacht, dass dieser Verein einmal der mitgliederstärkste Verein in der Stadt werden würde.

Mit dem damaligen 1.Vorsitzenden Martin Kempf ging es dann aber kontinuierlich aufwärts, und so konnten sich die "Jünger jahns" in den folgenden Jahren bei zahlreichen Veranstaltungen wie Turnerkränzchen, Teilnahme am Chilbiumzug, Festen und Jubiläen, bei Schauturnen und Wettkämpfen der Öffentlichkeit vorstellen. Schwierigkeiten bereiteten jedoch immer wieder die fehlenden und wechselnden Übungsorte, so daß der Wunsch nach einer Turnhalle immer lauter wurde.

Im Jahre 1902

wurde dieser Wunsch als Gesuch an die Stadt gerichtet, da mit dem beschlossenen Abbruch des (2.) Schützenhauses der Übungsraum im 2. Stock des Gebäudes verloren ging. Im Jahre 1905 war es dann soweit, die neue, städtische Turnhalle konnte der Verein unentgeltlich mitbenutzen. 1906 wurde dann eine Damenriege gegründet, und im Jahre 1907 fand das 25jährige Stiftungsfest, verbunden mit der Ausrichtung des 11. Gauturnfestes des Markgräfler Turngaues, statt.

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